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Beim internationalen Säbelturnier für A-Jugendliche, das der Fechtsportverein Mülheim 1999 in der Sporthalle an der Kleiststraße ausrichtete, gaben sich die Favoriten keine Blöße. Robin Schrödter von Bayer Dormagen und Jasmin Bührle (FC Tauberbischofsheim) setzten sich am Ende durch.
Beste Mülheimer Fechterin war Jasmin Büttner, die den elften Rang erreichte.
Die komplette deutsche Nachwuchselite war in Heißen zu Gast, um sich für die zwei anstehenden Großereignisse noch einmal in Szene zu setzen. Im März findet die Europameisterschaft in Athen statt. Einen Monat später wird in Baku/Aserbaidschan um die WM-Titel gefochten.
Für die Mülheimer Teilnehmer war aufgrund des starken Feldes an diesem Wochenende wenig zu holen. Die männlichen Säbelfechter des FSV schieden alle bereits in der ersten Runde aus. Da es diesmal auch keinen Hoffnungslauf gab, war der Wettkampf für die Mülheimer früh zu Ende.
„Wir hatten schon etwas mehr erwartet. Es ist schade, dass keiner die zweite Runde erreicht hat”, sagte FSV-Trainer Knut Oetter. Pech hatte Vincent Kluger. Der Dritte der deutschen B-Jugendmeisterschaft musste bei seinem Auftaktgefecht aufgrund einer Rückenverletzung aufgeben.
Nur Jasmin Büttner und Julia Alefs kamen weiter
Etwas besser lief es bei den Mädchen. Julia Alefs und Jasmin Büttner schafften den Sprung unter die besten 32. Für Landesmeisterin Julia Alefs war dort allerdings Endstation.
Sie unterlag Jana-Sophie Baum vom TV Wetzlar knapp mit 14:15 Punkten. „Julia war ziemlich enttäuscht, denn sie hatte sich Einiges vorgenommen”, sagte ihr Trainer Knut Oetter.
Jasmin Büttner besiegte Cara Ottenbacher (FC Tauberbischofsheim) mit 15:10 und zog ins Achtelfinale ein. Dort war Bianca Enache-Mija für die Mülheimerin aber zu stark. Nach der 8:15-Niederlage war auch die letzte Lokalmatadorin ausgeschieden.
Für den Einzug ins Achtelfinale erhielt Jasmin Büttner zwölf Punkte für die deutsche Rangliste und kletterte in diesem Tableau auf Rang zehn. Die ersten drei der Rangliste landeten in Heißen auf den ersten drei Plätzen.
Beim Teamwettbewerb sorgten wiederum die FSV-Mädchen für ein gutes Ergebnis. Sie scheiterten erst im Halbfinale. Im Kampf um Platz drei unterlagen die Mülheimerinnen dem FR Nürnberg mit 38:45. Das Jungen-Aufgebot des FSV verlor zum Auftakt und sicherte sich am Ende Rang zehn.