?>
18.6.2010, NRZ/WAZ
Bei den Deutschen Meisterschaften im B-Jugend-Bereich, bestätigten die Aktiven des Fechtsportvereins Mülheims ihre bisherige Leistung.
Robby Domnick-Küper schaffte es im Jahrgang 1996 bis ins Viertelfinale und wurde fünfter. Mit nur einer Niederlage in der Zwischenrunde, kam er mühelos in die Runde des letzten 32. Hier hatte er sein erstes Gefecht aufgrund der guten Indexplatzierung frei und traf danach auf Luca Bletsch aus Eislingen, den er 10:9 besiegte. Gegen Nick Herbon aus Dormagen verlor er mit 9:10. Im Hoffnungslauf konnte er sein Können aber wieder beweisen und siegte gegen Tim Kühnert aus Künzelsau mit 10:8. Somit schaffte er es ins Viertelfinale, wo er dann gegen den späteren Silbermedaillen-Gewinner Etienne Kästner mit 7:10 verlor.
Trainer Knut Oetter war trotzdem hochzufrieden mit seinem Schützling. „Er hat sein bisherigen Saisonergebnisse bestätigt. Mit ein bisschen mehr Glück hätte er heute auch ins Finale kommen können.“
Mit der Auswahlmannschaft des Landesverbandes Nordrhein wurde er am Sonntag dann allerdings doch noch Deutscher Meister. Als Ranglistendritter gewann er zusammen mit Eduart Gert und Nick Herbon aus Dormagen im Finale gegen die Mannschaft aus Bayern mit 45:42.
Im jüngeren Jahrgang 1997 wurde Jan Henke 20., Yannick Hein 28. und Max Figge 30. Für alle war es ihre erste deutsche Meisterschaft. „Alle haben es in die Runde der letzten 32 geschafft, womit ich hochzufrieden bin“, so Trainer Oetter. „Es ist ihr erstes Jahr in der B-Jugend, die Konkurrenz aus den Leistungszentren Dormagen und Eislingen ist stark. Unter diesen Gesichtspunkten war ihr Auftritt beachtlich“
Bei den Mädchen schaffte es Luisa Alefs im Jahrgang 1997 auch ins Viertelfinale und wurde am Ende achte. Als Ranglistenerste der rheinischen Rangliste schaffte sie die Vor- und Zwischenrunde problemlos und kam in die Runde des letzten 16. Hier gewann sie ihr erstes Gefecht gegen Laura Patternotte aus Tauberbischofsheim 10:9, verlor anschließend aber 7:10 gegen Cara Ottenbacher, ebenfalls aus Tauberbischofsheim, mit 7: 10. Im Hoffnungslauf gewann sie souverän gegen Regina Humm aus Koblenz mit 10:7, traf aber dann im Viertelfinale auf die spätere Gewinnerin Jennifer Otrzonsek aus Dormagen. Dieser Konkurrentin musste sie sich klar mit 3:10 geschlagen geben.
„Leider hat sie heute nicht ihr ganzes Können gezeigt. Im Viertelfinale hat sie nicht die Nerven behalten und zu viel Respekt gezeigt“, meinte Oetter. Trotzdem war er zufrieden, da Alefs bis vor einem Jahr noch Florettfechterin war. „Die Umstellung ist rundum gelungen.“, so Oetter abschließend.
Nun geht es bald in die Sommerpause für die Fechter. Für Robby wird es nach den Ferien in die A-Jugend gehen, was einen großes Sprung bedeutet, da dort viele Jahrgänge fechten.